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Massenmedien

Artikel #5655, »Massenmedien«, geschrieben von: B. Brockhorst(Red.) (95 %) et al.

Elektronische Medien

Der Vergangenheit, aber eng mit dem Fernsehen verbunden geht einher der 1983 gestartete Bildschirmtext (Btx), der kaum Beachtung bei der breiten Masse des Publikums gefunden hat und Ende 2001 eingestellt wurde. Es handelte sich hierbei um einen von der Deutschen Bundespost zur Verfügung gestellten Online-Dienst, der über Fernsehen aufrufbar war. Allerdings war das System nicht sehr benutzerfreundlich und mit seinem weißen Text auf schwarzem Grund auch nicht sonderlich attraktiv.

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Mit dem World Wide Web, das seit den 1990er Jahren ein weltweites Publikum erreicht, verbindet sich alles: Es bietet Individualkommunikation und ist zugleich meinungsbildendes Massenmedium, es ist elektronisches Medium, das wie ein Printmedium Texte transportiert und dies in einer Aktualität, die Tageszeitungen noch übertrifft. Es vermittelt Filme, es gibt die Möglichkeit, interaktiv mit anderen Menschen auf anderen Kontinenten nicht nur zu kommunizieren sondern auch gemeinsam Computerspiele zu spielen. Das Schlagwort Web 2.0 weist auf weitere Anwendungen hin, die es dem Einzelnen ermöglichen, ohne großes technisches Wissen das Internet selbst mitgestalten zu können. Beispiele hierfür sind MySpace, das das Einstellen von persönlichen Seiten, Weblogs und Fotos gestattet, YouTube, eine Plattform, bei der kurze Filme abgelegt werden können, Wikipedia und natürlich Wikiweise.

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