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Recht ((Werteordnung))

Artikel #5612, »Recht ((Werteordnung))«, geschrieben von: B. Brockhorst (99 %) , Josef Kandl(Red.) (0 %)

Recht, Bezeichnung für eine verbindliche Werteordnung, die das Zusammenleben einer in einem Staat organisierten Gemeinschaft regelt. Die Werteordnung muss nicht zwingend schriftlich fixiert sein (Gewohnheitsrecht), ist es aber überwiegend um der Klarheit der Regeln des Miteinanders willen (Verfassung, Gesetze, Rechtsverordnungen). Geregelt sind das Verhältnis zwischen Staat und seinen Bürgern sowie das Verhältnis der Menschen untereinander. Die Werteordnung ist in Deutschland historisch gewachsen (beeinflusst z. B. durch Römisches Recht, Sachsenspiegel, Preußisches Allgemeines Landrecht) und bildet ab, was als unabdingbar für ein gedeihliches Zusammenleben in der staatl. organisierten Gemeinschaft angesehen wird. Die deutsche Verfassung, das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland wiederum ist geprägt von den Erfahrungen aus der Zeit der Nationalsozialistischen Diktatur 1933-45, was sich in einer Betonung der Menschenrechte und des föderalistischen Prinzips widerspiegelt.

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