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Pressespiegel

2007

  • Der Stern veröffentlicht in Nr. 50 des Jahres einen "Vergleich" der Wikipedia mit dem Online-Angebot des Brockhaus, eine Untersuchung, die sich darauf beläuft, dass ausgewählte Artikel beider Projekte unter verschiedenen Aspekten gewertet und benotet werden. Wikipedia schneidet im Durchschnitt gut ab, verwirkt aber die Bestnote durch Langschwafeligkeit. Wikiweise wird erwähnt, allerdings ohne dass dieses Projekt richtig durchschaut wird, heißt es doch dort: ... bei der sich jeder Autor registrieren lassen muss und jeder Artikel eine Redaktion passiert. Nachteil: Die Zahl der Schlagworte wächst schleppend, 5000 sind es nach drei Jahren.

2006

  • Axel Rühle vom SZ-Feuilleton "vandalisiert" die Wikipedia, berichtet unter dem Titel Im Daunenfederngestöber in der Süddeutschen Zeitung vom 4.11. und stellt Wikiweise und Citizendum vor: Fuchs' Problem ist, dass es bislang gerade mal 3000 Wikiweise Artikel gibt. Um überhaupt mitmachen zu dürfen, muss man sich mit Namen und E-Mailadresse registrieren. So fehlt dem Projekt der wilde, freie Appeal der Wikipedia.
  • Kurzerwähnung in einer launigen Kritik der Wikipedia in der Berliner Zeitung vom 14.Januar 2006: Das Lexikon Wikiweise hat weit strengere Qualitätsansprüche. Gelangt die Entwicklung so zurück zum Ausgangspunkt? Ursprünglich sollte Wikipedia nur die Vorarbeit leisten für eine traditionell redigierte Internet-Enzyklopädie namens Nupedia. Das alte Modell lässt sich aber kaum wiederbeleben: Wikiweise hat nur 2800 Artikel. Naja. "Nur" ist untertrieben, 2800 dafür übertrieben. Leserbrief verfasst.

2005

  • In der Financial Times Deutschland vom 3.8.2005 berichtet Gregor Kessler über die zunehmend sichtbarer werdenden Probleme der Wikipedia und über Wikiweise, das von Wikipedianern gegründet worden sei, die die Nase voll [hätten] von "oberflächlich recherchierten Artikeln" und "fehlender Kohärenz".
  • In der taz vom 9.7.2005 huldigt Barbara Mürdter zwar der Wikipedia im allgemeinen und Jimmy Wales im Besonderen, erwähnt uns aber auch: "Sanger prophezeite eine akademische Abspaltung der Wikipedia. In Deutschland hat sich diese "Fork" (Gabelung) vor kurzem vollzogen. Sieben ehemalige Wikipedianer sind ins Exil gegangen, weil sie von fruchtlosen Endlosdiskussionen mit Nervensägen ermattet waren und auch nicht mehr ständig ehemals gute Artikel wieder verschlechtert sehen wollen. Sie haben ihre neue, noch recht unspektakulär wirkende Software "Wikiweise" ins Netz gestellt. Hier gilt: Schreiben nur nach Anmeldung, Störenfriede fliegen raus."
  • Der Stein der Wikis; Erik Möller; 11.04.2005; Telepolis

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