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Wissenschaftstheorie

Artikel #5159, »Wissenschaftstheorie«, geschrieben von: Markus A. Mueller (97 %) , Josef Kandl(Red.) (2 %)

Wissenschaftstheorie, eine eng mit der Erkenntnistheorie verbundene Disziplin der Philosophie, die die Voraussetzungen, Methoden und Ziele von Wissenschaft analysiert bzw. postuliert.

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Dabei legt sie legt vor allem die Kriterien für die Begriffe „Wissenschaft“ und „wissenschaftlich“ fest und grenzt sie damit von Para- und Pseudowissenschaften ab. Dazu gehören grundlegende, selbst nicht auf wissenschaftl. Weise zu rechtfertigende methodische Vorgaben, etwa die Notwendigkeit der Wiederholbarkeit von Experimenten, das Ökonomieprinzip („Ockhams Rasiermesser“), das Prinzip der Falsifizierbarkeit als Voraussetzung für sinnvolle wissenschaftl. Aussagen oder die mögl. Gleichsetzung von wissenschaftl. Erkenntnissen mit Konzepten von Wahrheit bzw. Wirklichkeit. Auch die mögl. Einteilung und Ordnung des menschl. Wissens in Gebiete und ihre Hierarchisierung sowie die Untersuchungen der Prinzipien des wissenschaftl. Fortschreitens gehören zum Aufgabenbereich der W.

Zu den wichtigen Wissenschaftstheoretikern zählen z. B. Aristoteles, Francis Bacon, Rudolf Carnap, Karl Popper und Thomas Kuhn.

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